Die Abenteuer der Schleicherbande

– in weiß-blau und andersfarbig

7. Juni 2014
von Annette Schleicher
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Bienvenue!

Bienvenue sur notre blogue!
Nous sommes en train de traverser la France avec notre bus ancien. Notre destination est la Normandie!
Alors que vous avez trouvé notre vehicle et le blogue aussi, nous serions très contents de recevoir des commentaires! S’il vous plaît, prenez le temps de laisser un court message ici! Merci beaucoup!

3. Juni 2014
von Michael Schleicher
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Update 2: To-Do-Liste

Ein paar Sachen erledigt:

  • Laminat verlegen
  • Fußbodenleisten zusägen und anschrauben
  • Einen Ess-Tisch bauen
  • Gewürzregal und was-auch-immer-Regal bauen
  • Eine Rückhaltevorrichtung für den Wasserkanister bauen. (Ja, der Mann ist LKW-Fahrer. Ohne Ladungssicherung kann man solche Gefahrgüter nicht transportieren!)
  • Die Arbeitfläche gegen Abstürzen bei rasanten Kurvenfahrten sichern (gleicher Grund).
  • Den Vorhang für die Fahrerkabine zuschneiden, nähen und mit Magneten versehen.
  • Das Polster für den Zusatzsitz beziehen.
  • Kühlmittel-Leck abdichten
  • Rückhaltebändel für die Vorhänge (zumindest an der Schiebetür)
  • Besteckschublade
  • Alu-Schiene auf den Unterbau der Sitz/Schlafbank montieren
  •  Kabelkanäle anbringen

2. Juni 2014
von Annette Schleicher
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Update: To-Do-Liste

Irgendwie habe ich das Gefühl, die Liste wird länger und nicht kürzer …

  • Laminat verlegen
  • Fußbodenleisten zusägen und anschrauben
  • Einen Ess-Tisch bauen
  • Gewürzregal und was-auch-immer-Regal bauen
  • Eine Rückhaltevorrichtung für den Wasserkanister bauen. (Ja, der Mann ist LKW-Fahrer. Ohne Ladungssicherung kann man solche Gefahrgüter nicht transportieren!)
  • Die Arbeitfläche gegen Abstürzen bei rasanten Kurvenfahrten sichern (gleicher Grund).
  • Den Vorhang für die Fahrerkabine zuschneiden, nähen und mit Magneten versehen.
  • Das Polster für den Zusatzsitz beziehen.
  • Kühlmittel-Leck abdichten
  • Rückhaltebändel für die Vorhänge (zumindest an der Schiebetür)
  • Besteckschublade
  • Alu-Schiene auf den Unterbau der Sitz/Schlafbank montieren
  •  … … …

1. Juni 2014
von Annette Schleicher
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Wochenendiges Fazit – Teil I

Während mein Mann mit großen, lauten Elektrogeräten (Säge, Fräse, Schleifer, … ) im Keller vor sich hinarbeitete und schließlich das ganze dann im Bus einbaute – genaueres wird er euch sicherlich selbst erzählen wollen – habe ich mich ein paar Details gewidmet.

Bereits letzten Freitag kam dieser Stoff hier bei uns an. Wie so oft war ich mir bei dem Stoff noch bevor ich ihn meinem Mann gezeigt hatte, sicher, dass es ein Volltreffer sein würde. Die Frage war nur: würde ich ihn mögen? Und: würde das hellere gelb zum hellgelb der Verkleidungen passen? Viel Zeit hatten wir nicht (zu wenig Zeit um erst noch Stoffproben anfordern zu können) und so bestellte ich ihn kurzerhand:
Stoffjunkie

Wie bei jedem Katzenhaushalt hat auch hier die Samtpfote sofort Besitzansprüche angemeldet … ohne großen Erfolg, denn das Frauchen war unerbittlich!

Für das Dachfenster hatten Balus Vorbesitzer eine Schiene montiert, an der die Vorhänge oben aufgehängt wurden und unten wurden sie mit Haken in eine Schiene des vorderen Dachschranks eingehängt. Das wollten wir so übernehmen.

Die Heckklappe hatte bis vor kurzem zwei breite Metallschienen, an denen die Vorhänge hingen. Die anderen Vorhänge hatten wir zwar gefunden, aber bis auf die Schiebetür, die wie damals üblich mit Druckknöpfen verdunkelt wurde, waren die Halterungen nicht vollständig.

Als Alternative fanden wir Spannfix, eine Art dehnbares Seil, das mit zwei Halterungen rechts und links auf Spannung gehalten wird.

Aber eins nach dem anderen. Erstmal zuschneiden und sich merken, welches Stoffstück welcher Vorhang werden soll.

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… Um dann festzustellen, dass es sich um eine Art selbstauflösenden Stoff handelte … So ist er echt stabil und hochwertig, aber an den Kanten löst sich eine Fadenreihe nach der anderen. Also alle Stoffstücke an den Schnittkanten vor’m Umbügeln versäubern – ist ja nicht so, als hätten wir Zeitdruck oder etwas ähnliches …

 

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Eigentlich sollten am Samstag auch ein paar Neodym-Magnete eintreffen, die den Vorhang an der Frontscheiben-Einfassung festhalten sollen. Leider war aber die Batterie unserer Haustürklingel leer und der Postbote nahm die Lieferung wieder mit.  Naja, morgen Abend dann wird hoffentlich auch der Teil genäht!

 

Fertiges Dachfenster

 

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Spannfix in Aktion

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Fehlt noch: Gardine für (Bei-)Fahrer-Fenster und Frontscheibe … Rückhaltebänder (zumindest für die Gardine an der Schiebetür, denn die macht sich beim Fahren manchmal selbständig, haben wir heute bemerkt).

.

Was außerdem geschah 😉

Unsere Schränke sind keine Teppichmonster mehr, sondern versprühen einen Hauch von 60’s-Charme mit grün-weiß-gepunkteten Böden und pseudo-hölzernen Decken/Seiten.

 

1. Juni 2014
von Annette Schleicher
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To-Do-Liste bis zum nächsten Samstag

Manch einer macht sich lustig über mich, weil ich gerne Listen führe.

Sachen abzuhaken, die ich erledigt habe, und dabei zu sehen, wie sich die Liste mehr und mehr von „muss ich noch machen“ auf „schon erledigt“ verändert, verschafft mir große Freude.

Am nächsten Samstag wollen wir mit Balu ins erste große Abenteuer starten und bis dahin ist noch einiges zu tun …

  • Parkett Laminat verlegen
  • Fußbodenleisten zusägen und anschrauben
  • Einen Ess-Tisch bauen
  • Gewürzregal und was-auch-immer-Regal bauen
  • Eine Rückhaltevorrichtung für den Wasserkanister bauen. (Ja, der Mann ist LKW-Fahrer. Ohne Ladungssicherung kann man solche Gefahrgüter nicht transportieren!)
  • Die Arbeitfläche gegen Abstürzen bei rasanten Kurvenfahrten sichern (gleicher Grund).
  • Den Vorhang für die Fahrerkabine zuschneiden, nähen und mit Magneten versehen.
  • Das Polster für den Zusatzsitz beziehen.
  • Kühlmittel-Leck abdichten
  •  … … …
  • Rückhaltebändel für die Vorhänge (zumindest an der Schiebetür)
  • Besteckschublade

29. Mai 2014
von Annette Schleicher
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Wenn sich Balu so richtig jung fühlt …

… dann liegt das eher nicht daran, dass er wieder zum Neuwagen wird.

Nein. Am Sonntag haben wir uns als erstes Ziel mit dem wieder fahrbereiten Bus ein schönes Ziel ausgesucht: die Klassikwelt in Friedrichshafen!

Ohne Kinder (die durften bei Oma und Opa spielen) und bei wunderschönem Wetter fuhren wir los um dann erst einmal eine gefühlte Ewigkeit im Stau zu stehen: die Bundesstraße am Bodensee entlang war gesperrt, die Umleitung ging über die alte Strecke und durch eine Ampel in einem der Dörfer war Schritt-Tempo angesagt. Deutlich später als gedacht kamen wir also an der Messe an – aber immerhin: Oldtimer durften kostenlos parken, hatten einen eigenen Bereich auf dem Parkplatz – und dort dürfte sich Balu tatsächlich jung gefühlt haben. Mit seinen 33 Jahren gehörte er definitiv noch nicht zum alten Eisen!

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Die Messe selbst war definitiv ihr Geld (im Vorverkauf online 13 € / Nase) wert. Jede Menge toller Autos, viele Bullis, ein wirklich entspanntes Publikum. Ich war total begeistert wie viel Rücksicht die anderen Besucher nahmen, wenn jemand ein Auto fotografieren wollte. Super 🙂

Der Teilemarkt glich eher einem Flohmarkt. Unser Auto war vermutlich jünger als die meisten Ersatzteile, die dort angeboten wurden. Wie man da irgendetwas wirklich finden will, ist mir ein absolutes Rätsel.
Im Rahmen der Oldtimer-Messe fand auch die eMobility statt – eine Halle war Elektroautos gewidmet. Und auch wenn bei uns gerade kein neues Auto zur Debatte steht, machten wir eine Probefahrt mit einem Elektro-Smart.

Fazit: macht Spaß! Der kleine Elektromotor ist überraschend kräftig, bekommt eine ordentliche Beschleunigung hin – aber günstig geht anders. Ob ich bereit bin, für einen 2-Sitzer knappe 20.000 Euro zu bezahlen? Aktuell eher nicht und auch in absehbarer Zeit wohl nicht. Der Zweitwagen muss zwar kein vollwertiger Caddy-Ersatz sein, aber zumindest sollte man beide Kinder damit transportieren können …

Am späten Nachmittag ging es dann nach Hause. Der Motor schnurrte, mein Mann hatte ein Dauergrinsen auf den Lippen und generell fühlte es sich so ein bisschen an wie nach einem kurzen Urlaub: Entspannung pur.

Busfahren macht Spaß, wir freuen uns auf nächste Woche! 🙂

It’s been a hard day(’s night)

24. Mai 2014 von Annette Schleicher | Keine Kommentare

… and we’ve been working like a dog!

Und das im wahrsten Sinne des Wortes! Es wird Zeit, dass Balu zurück auf die Straße kommt!

Gestern bereits war ich einkaufen – großzügigerweise habe ich mich bereit erklärt, den Freitag Nachmittag auf Arbeit der Neuinstallation meines Laptops zu opfern (danke!) und stattdessen den Nachmittag in Baumarkt und Lebensmittel-Geschäft zuzubringen. Die letzten Samstage hatten mir gezeigt, dass es nicht gerade förderlich für das Ergebnis eines Wochenendes ist, wenn man am Samstag Vormittag erst einmal noch einkaufen muss. Bis man das erledigt hat, ist nämlich leicht früher Nachmittag und damit mehr als die Hälfte des Tages bereits verstrichen …

Heute lief das anders! Nach dem Frühstück verschwand Micha mit Felix im Schlepptau erst einmal im Keller – diversen Möbeln den zweiten Anstrich verpassen, denn diese Schränke sollten heute wieder eingebaut werden!

Diverse Kaffeepausen (man soll ja gute Gewohnheiten nicht aufgeben!) nutzten wir um den Bereich, den bisher der Küchenblock inne hatte, zu planen. Gestern Abend hatten wir den alten Kühlschrank und den Gasbrenner ausprobiert – nada, niente, nichts! Der Küchenblock selbst ist auch alles andere als ansehnlich, also wird er komplett ersetzt werden (Fortsetzung folgt. Irgendwann!).

Während Wendelin Mittagsschlaf hielt, räumte der Rest der Familie gemeinsam diversen Kruschd aus dem Bus – Werkzeug, jede Menge Schrauben, diversen Müll, Kabel ohne Ende, … Dann wurde gefegt und gesaugt – und Balu atmete auf. Wann er wohl das letzte Mal so sauber war? Schwer zu sagen, wir schätzen: es ist Jahre her.

Schon gestern hatte mein Mann die Schienen für das obere Bett montiert, jetzt folgen die Klappe und der bewegliche Teil. Anschließend wandern auch die Polster in den Bus und wir bewundern das Ergebnis. Gut sieht’s aus! Offensichtlich hat mich mein Farbgespür nicht komplett im Stich gelassen. Gelb/grau/orange und Holz passen gut zusammen – uns gefällt’s!

Eine Kaffeepause später – mittlerweile ist auch der Kleine wieder wach und spielt mehr oder weniger friedlich mit seinem Bruder im Sandkasten – bauen wir dann auch die beiden hinteren Schränke ein. Der hohe seitliche Schrank ist störrisch: von innen muss man ihn an einer Schraube vorbei an dem Winkel vorbeibringen, an dem man ihn dann später befestigen kann – und der zweite Winkel darf erst angebracht werden, wenn der Schrank schon am eigentlichen Platz steht. Kein Wunder, dass wir hier mehrere Anläufe brauchen (nein, wir haben nicht mitgezählt … wäre vermutlich sehr frustrierend!). Danach der Hängeschrank …

„Der ist doch leicht, den hältst du leicht“ sagt mein Mann. Ja, tragen kann ich ihn leicht, das stimmt. Aber über Minuten nach oben drücken? Ein Kraftakt! Irgendwann hängt aber auch dieses Monster.

Nach und nach sägen Micha und Felix jetzt den Unterbau für die Rückbank zu und streichen ihn – wie alle anderen Möbel auch – in weißgrau.

Dann ist erst einmal Zeit für alte Dinge: die alte Erhöhung für den Kofferraum kommt wieder an ihren Platz (unsere Klappbank ist nach dem Klappen erhöht, durch die Erhöhung im Kofferraum wird die Liegefläche halbwegs eben. Halbwegs, weil die Bank nicht komplett plan aufklappt). Außerdem darf die alte Bodenplatte wieder in den Bus. Darauf kommt später ein neuer Bodenbelag, als Unterkonstruktion taugt die alte Platte aber noch!

Dann erst einmal Kinder in der Wanne einweichen, Abendessen, Kinder ins Bett bringen.

Aber: ganz fertig sind wir noch nicht. Die Rückbank soll fertig werden und so befestigt mein Mann die beiden Bankteile wieder. Außerdem kommt der seitliche Seitenschrank wieder zurück.

Fazit des Tages: viel geschafft! Endlich können wir wieder zu viert fahren! 😀

Diese Galerie enthält 15 Bilder

16. Mai 2014
von Annette Schleicher
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Druckknöpfe für den Innenraum eines T3 Campers

Falls sich hier jemand herverirrt, der in der gleichen Situation ist wie ich vor kurzem:

Ich war auf der Suche nach passenden Druckknöpfen für den Innenausbau von VW T3 Campingbussen. Die Westfalia Inneneinrichtung hat an diversen Stellen Druckknöpfe – so z.B. am oberen Schiebebett um einen Teil der Matratze an dem Teil zu befestigen, das hin und her geschoben werden kann.

Bevorzugterweise wollte ich die noch guten verschraubten Druckknöpfe an dem Brett nicht loslösen. Der Bezug der Matratze war aber nicht mehr schön und so brauchte ich passende Knöpfe. Mit einem Durchmesser von etwa 15 mm entschied ich mich für die Prym „Yacht und Caravan“ Druckknöpfe – und was soll ich sagen? Sie passen!

Perfekt!

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15. Mai 2014
von Annette Schleicher
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Schiff meets Balu

Balu hat einen Westfalia Küchenblock und wie jeder gute Westi natürlich auch einen Tischfuß. Blöd nur, dass es zu diesem Tischfuß keinen passenden Tisch mehr gibt!

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Eine Tischplatte zu besorgen ist jetzt nicht das Problem. Problematisch ist allerdings, dass man für die Platte eine Halterung braucht, die es so nicht mehr gibt! Ab und zu gibt es auf 3…2…1… gebrauchte Tische, aber auf so einen zu warten und ihn dann auch noch zu einem vernünftigen Preis zu ersteigern, könnte ein langwieriges Unterfangen werden.

Im Googlen war ich schon immer gut, aber hier kam ich an meine Grenzen. Schließlich fand ich von Bus-ok.de einen Nachbau des Originals für den T2. Maße standen nicht dabei. Ob das wohl passen würde? Mit unserem frühen T3 könnten wir da eventuell Glück haben. Neuere T3 haben schon eine andere Version des Tischs. Aber ganz ehrlich? 50 € für die Halterung der Tischplatte fand ich dann auch etwas viel, dafür, dass die Konstruktion recht wackelig aussah …

Die Alternativen?

  • Selbst schweißen. Scheitert an fehlenden Schweißkenntnissen und dem dazu erforderlichen Werkzeug.
  • Irgendwo anfertigen lassen. Hm. Dagegen sind vermutlich 50 € eher Peanuts.
  • Alternativen suchen. Irgendwo muss es doch Rohre geben, die auf Metallplatten aufgeschweißt sind?

Ich habe mich vorerst für Nummer 3 entschieden. Der Ehrgeiz hatte mich gepackt. Das wäre das erste Mal, dass ich beim Suchen im Internet versagt hätte – kann ich sowas auf mir sitzen lassen? Nein!

Aber: nach was sucht man da? Profan erstmal nach „Metallrohr auf Platte“. Hm. Nix brauchbares dabei. Metallhülse? Metallhalterung?

Schließlich kam ich auf Wandhalterungen für Gardinen. Die gibt’s auch in Edelstahl. Prinzipiell sehen die brauchbar aus, sind aber zu dünn. Die dickste Edelstahl-Halterung hatte einen Innendurchmesser von 20 mm und die Ränder sahen nicht so aus, als ob sie den fehlenden Zentimeter ausgleichen würden – denn unsere Halterung hat einen Innendurchmesser von 35 mm. Ein bisschen weniger sollte natürlich sein, aber allzuviel nicht. Es soll ja auch nicht wackelig werden. Und – à propos wackelig – die Vorhangstangenhalter haben nur eine einzige Schraube in der Mitte. Das wäre eine Notlösung, aber nicht viel mehr. Die Länge war auch eher dürftig. Naja.

Eine Satelittenschüssel-Wandhalterung? Die sind leider viel dicker. Und man müsste sie kürzen. Gut, das Kürzen wäre möglich, der zu große Durchmesser stellt aber ein Problem dar …

Und weiter ging die Suche. Über die Google-Bildersuche kam ich schließlich auf die richtige Fährte. Ich fand etwas, das dem ähnelte, das ich im Kopf hatte: eine österreichische Seite hatte Rohrfüße im Angebot. Auch hier war wieder das Problem mit der Dicke – entweder viel zu dick oder viel zu schmal. Außerdem war das Problem, dass es so etwas in Deutschland irgendwie nicht gibt. Von der Arbeit war ich das aber schon gewöhnt: in Österreich gibt es viele andere Begriffe als hier in Deutschland! Das mit der gleichen Sprache stimmt eben nur bedingt …

Aber trotzdem hatte ich jetzt ein gutes Gefühl. Ich hatte einfach noch nicht den richtigen Suchbegriff gefunden. Irgendwo da draußen würde es genau das geben, was ich brauchte – zu einem bezahlbaren Preis.

Und: ich fand es. Des Rätsels Lösung heißt: Relingfuß!

Bootzubehör. Die werden auf das Deck geschraubt, dann wird die Reling aufgesteckt und daran befestigt. Außendurchmesser 30-32 mm … Juhuuu!

Passt die Höhe? Ja!

Und dann die bange Frage: was kostet sowas?

Für etwa 8 Euro kann man so viel nicht falsch machen … ab in den Warenkorb, bestellt, per Paypal bezahlt. Heute kam das Paket dann an. Aufregung macht sich breit. Noch ahnt mein Mann nichts von meinem Kauf. Das Teil ausgepackt: sieht gut aus. Edelstahl, auch für Salzwasser geeignet – wollen wir mal nicht hoffen, dass wir so hohe Ansprüche daran stellen werden.

Der Kleine beäugt den Relingfuß neugierig: ist das was zum Spielen? Aber nein, die Mama verschwindet damit auf die Terrasse … da liegt auch der Tischfuß.

… Und …

Juhuuuuuuu! Der Fuß passt! Er lässt sich sogar festdrehen! Ich bin wahnsinnig erleichtert.

Und der Kerl ist fasziniert. Seine Frau hat einen neuen Ersatzteillieferanten aufgetan? Hehe …

Irgendwie werden wir den Fuß auch auf einer Holzplatte befestigt bekommen. Vielleicht nur mit Unterlegscheiben, weil die Schraubenlöcher für unsere Zwecke „etwas“ überdimensioniert sind. Vielleicht mit einer weiteren Metallplatte. Wir werden’s rausfinden! 🙂