Die Abenteuer der Schleicherbande

– in weiß-blau und andersfarbig

2. Januar 2015
von Annette Schleicher
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Challenge: 101 Dinge – Nummer 009

Lange ist’s her seit Nummer 008 und schon eine ganze Weile fertig ist Ding Nummer 009 auch – aber die Motivation zu bloggen war nicht so sehr groß …

Um’s kurz zu machen einfach ein paar Bilder:

Maschenanschlag:
Ding #009

Schon ein Stückchen gestrickt:
Ding #009

Beide Socken fertig!
Ding #009

Anprobe – passt!
Ding #009

30. November 2014
von Annette Schleicher
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Kaffee-Test: Melitta Mein Café

Viele werden es mitbekommen haben: ich habe mich bei den Genussexperten für einen Kaffee-Test beworben und tatsächlich! Ich habe ein tolles Paket bekommen, das ich ausprobieren durfte! 😀

Im Paket waren drei verschiedene Sorten Melitta-Kaffee: Light Rost, Medium Roast und Dark Roast. Außerdem gab es eine ausführliche Anleitung, die erklärte, welcher Mahlgrad und welche Kaffeemenge für jede Sorte empfohlen wird.
Das habe ich natürlich erst einmal ignoriert. Zu groß war die Gier, den neuen Kaffee ausprobieren zu wollen.

Begonnen haben wir mit Light Roast. Der Duft der Bohnen ist ganz große klasse – das trifft auf alle drei Sorten zu. Allein schon für den Geruch der Bohnen hat sich der Test definitiv gelohnt. 🙂
Also: Light Roast eingefüllt, nichts justiert, auf das Knöpfchen gedrückt und probiert: zu den starken Bohnen, die wir vorher drin hatten, ein echter Unterschied. Sehr sehr mild, irgendwie lecker, aber auf eine recht subtile Art.
Irgendwann dann hat mein Mann die Mahlgrad-Empfehlung entdeckt und natürlich hat er die Maschine dann gleich richtig eingestellt. Das Fazit: ja, die Mahlgrad-Empfehlungen unbedingt beachten! Der Kaffee schmeckte hinterher viel besser! Trotzdem blieb der Kaffee sehr mild – für jemand, der darauf steht, sicherlich eine gute wahl. Ich würde mir diese Sorte jetzt nicht unbedingt nachkaufen.

Danach war Medium Roast an der Reihe. Hier haben wir gleich die richtige Einstellung gewählt. Ein solider Kaffee. Nichts wahnsinnig außergewöhnliches, aber mit einer angenehmen Stärke und lecker. 🙂 Spätestens hier hatte dann niemand mehr etwas zu meckern, auch stärke-verliebter Besuch nicht.

Die ganze Zeit hatte ich mich auf Dark Roast gefreut. Das Beste zum Schluss, so in etwa war meine persönliche Intention. Und ich hoffte, dass ich nicht enttäuscht werden würde.
Das ist auch nicht passiert, denn Dark Roast ist wirklich gut! Die starke Röstung schmeckt wirklich lecker – schade, dass so wenig in der Packung war, denn viel zu schnell war sie dann leer.

Ob ich den Kaffee nachkaufen werde? Mild Roast fällt definitiv nicht in mein Beuteschema. Bei Medium Roast werde ich darüber nachdenken, aber bei Dark Roast bin ich mir sicher, dass das nicht meine letzte Tasse davon war!

Verbesserungsvorschläge hätte ich tatsächlich, allerdings eher für das Packungsdesign: es wäre schön, wenn direkt auf der Packung stehen würde, welche Einstellungen für den Kaffeevollautomaten sinnvoll wären.

29. November 2014
von Annette Schleicher
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Challenge: 101 Dinge – Nummer 008

Im September habe ich zum ersten Mal Haarseife gesiedet – die wurde richtig gut 🙂
Und nachdem davon noch jede Menge NaOH übriggeblieben ist, wurde es Zeit für Ding #8: eine weitere Seife aus lauter Haushaltszeug.

Zuerst habe ich Tee gekocht. Ein Tee ist meistens ein guter Anfang für viele Tätigkeiten 🙂
Ding #008

Zur Abwechslung habe ich ihn aber nicht getrunken – Kamille-Tee ist aber ohnehin nicht so meine Lieblingssorte!

Während der Tee abkühlte, richtete ich den Rest der Zutaten zusammen.
Ding #008
Ganz links: das Teufelszeug a.k.a. NaOH.
Daneben: 2 Minifläschchen Sesamöl, einen Rest Rizinusöl (Überbleibsel vom September, Rizinusöl verwende ich äußerst selten zum Kochen 😀 ), Kürbiskernöl, Kokosöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl, Distelöl.

Sorgfältig abwiegen.
Ding #008

Alle Öle zusammen in einem Topf – das Kürbiskernöl ist offensichtlich relativ schwer und hat sich unten abgesetzt.
Ding #008

Dann habe ich mich vermummt.
Ding #008
Die weiteren Vermummungsschritte habe ich nicht dokumentiert – ich will ja keinem Angst machen 😀

NaOH abwiegen, auch sehr exakt und vorsichtig.
Ding #008

Danach gibt’s lange keine Fotos. Aus den ganzen Einzelzutaten wurde dann irgendwann rohe Seife und die habe ich in meine neue Seifenform eingefüllt (die ich am Tag zuvor unter Einsatz meines Lebens mit Backpapier ausgekleidet hatte)
Ding #008

Und weil ich zu viel Seife gemacht für die Form hatte, füllte ich spontan noch eine Eispackung – allerdings nicht voll. Vor allem die kleine Form habe ich gut abgedeckt, damit vielleicht auch hier der Gelprozess einsetzen konnte.
Ding #008

Der Gelvorgang in der großen Form kam leicht in Gange:
Ding #008

In der kleinen Form hat das nicht ganz so gut geklappt.
Ding #008

Und schließlich war die Seife hart genug zum ausformen und schneiden.
Ding #008

Fertig!
Ding #008

„Tomte“ heißt sie – nach dem schwedischen Hausgeist, den es auf jedem Hof gibt.

23. November 2014
von Annette Schleicher
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Challenge: 101 Dinge – Nummer 007

Das Schnittmuster liegt schon eine ganze Zeit hier herum – und irgendwann hatte ich auch den passenden Jersey gefunden. Der Plan war: ein schlichtes, gelbes Longsleeve zu nähen – schlicht, damit man es gut kombinieren kann und gelb, weil gelb einfach nur toll ist 🙂
Dann kam das Leben dazwischen und die Tüte mit dem Stoff landete im Schrank.

Das Schnittmuster ist die 3197 von Burda, allerdings in der amerikanischen Variante, weil es auf der US-Seite deutlich günstiger war. Nachteil daran: das Schnittmuster enthält schon die Nahtzugabe. Vorteil: Es war sogar eine bebilderte Anleitung dabei für diejenigen unter uns, die so ihre Probleme mit der Übersetzung von Burdaianisch nach Deutsch haben.

Und so habe ich zugeschnitten:
Ding 007

Nina bekam eine Jersey-Nadel verpasst und unter diversen Flüchen (ich mag Jersey nicht und der hier gefällt mir zwar optisch, ist aber furchtbar zum Verarbeiten gewesen) wurde aus den 6 Einzelteilen schließlich nach und nach ein Kleidungsstück.
Ding 007

Der Müllberg wurde größer:
Ding 007

Schließlich habe ich die Ärmel eingesetzt und festge“igel“t.
Ding 007

Fertig!
Ding 007

Kurzes Fazit: Das Shirt war ruckzuck genäht und ich kann mir vorstellen, noch ein paar weitere nach dem Schnitt zu machen. Allerdings werde ich versuche, einen etwas „stabileren“ Stoff zu erwischen. Außerdem wird der Schnitt nur für Frauen mit wenig Oberweite funktionieren – wer deutlich mehr als ich hat, sollte sich vielleicht einen anderen Schnitt suchen. Dieser hier hat keine Abnäher und funktioniert nur durch den elastischen Stoff!

16. November 2014
von Annette Schleicher
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Challenge: 101 Dinge – Nummer 006

Lange genug hat es ja gedauert – aber jetzt ist Nummer 6 der 101-Dinge-Challenge fertig geworden! Aber der Reihe nach!

Angefangen hat alles auf dem Alternativen Markt hier am Ort. Dort bekam ich nämlich ein schönes Stück Olivenholz. Ein Teil davon will mein Mann irgendwann einen Kerzenhalter bauen, der andere Teil gehört mir 🙂

Micha hat mir dann ein etwa 2 cm dickes Stück von meiner Hälfte abgeschnitten – noch mit Rinde, denn die wollte ich unbedingt dran lassen!

Auf das Holzstückchen hab ich dann die Form einer Forke aufgemalt. Wer nicht weiß, was eine (Haar-)Forke ist – das ist so ähnlich wie ein Haarstab, nur mit mehreren Zinken: Klick!

Um die Verwirrung jetzt etwas zu vergrößern: ich habe im Juli meine Haare raspelkurz abgeschnitten. Zwei Schwangerschaften mit anschließendem Haarausfall und diverse Farbexperimente haben dafür gesorgt, dass nicht besonders viele Haare bis in die Spitzen ankamen. Also kamen sie ab, um jetzt glücklich und gesund 😉 nachwachsen zu können.
Die Forke ist jetzt also auch Motivation, dass sie bald wieder lang genug sein werden um sie damit hochstecken zu können!

Aber zurück zum Thema!
Nachdem ich die Umrisse der Forke auf das Holz gemalt hatte, probierte ich die neue Säge aus: eine Dekupiersäge, also gewissermaßen eine elektrische Stichsäge. Anschließend raspelte ich die Forke in Form: nach vorne dünner werdend, in der Mitte hat sie eine Rundung bekommen, um sich der Form des Kopfs etwas anzupassen. Danach habe ich erneut die Form der Zinken in die Mitte gemalt und hier ist dann das erste Bild entstanden:
Forke 006

Insgesamt hat das Zurechtraspeln eine gefühlte Ewigkeit gedauert.
Hier erkennt man ein bisschen besser die Wölbung:
Forke 006

Anschließend kam wieder mein neues Lieblingsspielzeug, also die Säge, zum Einsatz:
Forke 006

Entpuzzlet und noch sehr roh:
Forke 006

Mit einer kleinen Feile habe ich dann die Zinken entgratet und generell die Forkenform angehübscht. Ich war sehr positiv überrascht, wie schnell das ging! Und noch überraschter war ich, wie glatt sich das Holz danach anfühlte. Nach dem Abschleifen mit 40er Schleifpapier war das Werkstück dann schon fast ein Handschmeichler.
Forke 006

Hier sieht man schön, dass die obere Kante des Holzstücks noch immer „natur“ geblieben ist:
Forke 006

Diverse Körnungen später sahen die Ergebnisse so aus – der Schleifblatt-Haufen:
Forke 006

Und die Forke: auch ohne Ölung schon ziemlich glänzend (kein Wunder bei 1200er Schleifpapier!)
Forke 006

Schließlich fehlte nur noch die Ölung und danach war ich auch tatsächlich fertig!
Forke 006

Die Maserung ist einfach nur schööööön:
Forke 006

Und hier sieht man auch das obere Ende:
Forke 006

1. November 2014
von Annette Schleicher
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Challenge: 101 Dinge – Nummer 005

Vor ziemlich genau 2 Jahren sind wir umgezogen und damals habe ich einen Karton in den Keller gestellt, dessen Inhalt ursprünglich in unserer Flur-Kommode war. Inhalt einer Schublade war mein damaliges Sockenwoll-Arsenal und zwei Knäuel davon sind bis jetzt in der Kiste geblieben.

Es wurde definitiv Zeit, sie da rauszuholen! Die Sockenwolle müffelte leicht, war aber prinzipiell okay nach so langer Lagerung und so begann ich also mir ein Paar Socken zu stricken.

Ding 005

Ding 005

Damit die zweite genauso aussieht wie die erste, musste einiges abgeschnitten werden …
Ding 005

Riesensocken in Größe 41:
Ding 005

Angezogen – mitsamt restlichem blauen Fleck von meinem Zusammenstoß mit dem Couchtisch am letzten Wochenende:
Ding 005

26. Oktober 2014
von Annette Schleicher
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Challenge: 101 Dinge – Nummer 002 bis 004

Oha, gleich drei Dinge auf einmal? Jaaa!

Der große Strolch hat sich vor ein paar Tagen den Arm gebrochen und trägt seither Gips. Ein T-Shirt passt drüber, ein Pullover leider nicht wirklich.
Pullunder besitzen wir genau einen – das ist nicht all zu viel 😉

Zeit auf alle Fälle, ein paar Jersey-Stücke zu schnappen und die in ein paar Kleidungsstücke zu verwandeln.

Der Schnitt ist von Burda, 141 aus der Oktober-Burda von 2013. Ein „Kapuzenshirt für Kinder“, Größen 110 bis 134. Ich habe in 122 genäht.

Das Original will die Kanten komplett unversäubert lassen. Naja, ich stehe nicht so auf Fusseln in der Waschmaschine – also hab ich sie zunächst mal ringsum versäubert um die Optik wenigstens einigermaßen zu bekommen.

Ding 002

Tasche auf’s Vorderteil gesteckt:
Ding 002
Unten habe ich die Kante „offen“ gelassen, genauso wie an den Eingriffen. Oben und seitlich habe ich sie je einmal umgeschlagen.

Kapuze gesteppt.
Ding 002

Schultern und seitliche Kanten gesteppt.
Ding 002

Dann noch die Kapuze dran und – tadaa!

Nummer 002:
Ding 002

Nummer 003:
Ding 002

Von hinten:
Ding 002

Nummer 004:
Ding 002

24. Oktober 2014
von Annette Schleicher
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Challenge: 101 Dinge – Nummer 001

Gerade eben ist Nummer 001 fertig geworden.

Eine Brettchenborte, gewebt aus Häkelgarn mit 12 Brettchen in drei Farben. Die Gesamtlänge beträgt etwa 6 Meter, gewebt in 6 Tagen.

Ganz am Anfang, noch ganz frisch angewebt:
001

Erste größere Hürde geschafft:
001

Noch viel vor: gespannte Kettfäden
001

Ich nähere mich dem Ziel (hier sieht man auch mein – wie ich finde – wunderschönes Schiffchen):
001

Nichts geht mehr, drehen wird unmöglich:
001

Fertig, abgespannt, Vorder- und Rückseite, welche ist schöner?
001

24. Oktober 2014
von Annette Schleicher
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Challenge: 101 Dinge

Es wird wieder einmal Zeit für ein Update!

Und dieser Post wird einige andere Posts nach sich ziehen, denn er ist Auftakt zu einer ganz persönlichen Challenge: 101 Dinge herzustellen – zu zeichnen, malen, stricken, nähen, häkeln, werkeln, … – aus Materialien, die man zuhause hat.

Einen festgelegten Zeitraum gibt es nicht. Start war am letzten Wochenende, zusammen mit der lieben Gali, die auch mitmachen mag! Sobald ich weiß, wo sie ihre Werke zeigen wird, gibt es natürlich auch den Link zu ihr. Ich bin sehr gespannt, was sie so zaubert! 🙂 Bei ihr wird es vermutlich viele viele schöne Kunstwerke zu bewundern geben!

Macht mit! Es macht Spaß! 🙂

101 Dinge – das wird eine weile dauern. Das erste „Ding“ ist fast fertig und wird sich bald hier präsentieren.

Ich freu mich drauf! 🙂