Die Abenteuer der Schleicherbande

– in weiß-blau und andersfarbig

Challenge: 101 Dinge – Nummer 008

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Im September habe ich zum ersten Mal Haarseife gesiedet – die wurde richtig gut 🙂
Und nachdem davon noch jede Menge NaOH übriggeblieben ist, wurde es Zeit für Ding #8: eine weitere Seife aus lauter Haushaltszeug.

Zuerst habe ich Tee gekocht. Ein Tee ist meistens ein guter Anfang für viele Tätigkeiten 🙂
Ding #008

Zur Abwechslung habe ich ihn aber nicht getrunken – Kamille-Tee ist aber ohnehin nicht so meine Lieblingssorte!

Während der Tee abkühlte, richtete ich den Rest der Zutaten zusammen.
Ding #008
Ganz links: das Teufelszeug a.k.a. NaOH.
Daneben: 2 Minifläschchen Sesamöl, einen Rest Rizinusöl (Überbleibsel vom September, Rizinusöl verwende ich äußerst selten zum Kochen 😀 ), Kürbiskernöl, Kokosöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl, Distelöl.

Sorgfältig abwiegen.
Ding #008

Alle Öle zusammen in einem Topf – das Kürbiskernöl ist offensichtlich relativ schwer und hat sich unten abgesetzt.
Ding #008

Dann habe ich mich vermummt.
Ding #008
Die weiteren Vermummungsschritte habe ich nicht dokumentiert – ich will ja keinem Angst machen 😀

NaOH abwiegen, auch sehr exakt und vorsichtig.
Ding #008

Danach gibt’s lange keine Fotos. Aus den ganzen Einzelzutaten wurde dann irgendwann rohe Seife und die habe ich in meine neue Seifenform eingefüllt (die ich am Tag zuvor unter Einsatz meines Lebens mit Backpapier ausgekleidet hatte)
Ding #008

Und weil ich zu viel Seife gemacht für die Form hatte, füllte ich spontan noch eine Eispackung – allerdings nicht voll. Vor allem die kleine Form habe ich gut abgedeckt, damit vielleicht auch hier der Gelprozess einsetzen konnte.
Ding #008

Der Gelvorgang in der großen Form kam leicht in Gange:
Ding #008

In der kleinen Form hat das nicht ganz so gut geklappt.
Ding #008

Und schließlich war die Seife hart genug zum ausformen und schneiden.
Ding #008

Fertig!
Ding #008

„Tomte“ heißt sie – nach dem schwedischen Hausgeist, den es auf jedem Hof gibt.

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