Die Abenteuer der Schleicherbande

– in weiß-blau und andersfarbig

Polstern für Anfänger

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Bisher musste ich noch nie etwas polstern.

Als wir allerdings Balus Innenleben zum allerersten Mal sahen, wurde mir klar, dass sich das bald ändern würde.

Nicht nur, dass der Polsterstoff ein selten hässliches Exemplar aus den frühen 90er Jahren sein dürfte, nein, er war auch zerfetzt und das Polster darunter sah nicht viel besser aus. Erschwerend kam dann noch dazu, dass der hintere Teil des Bettpolsters einen anderen Bezug hatte.

01_vorher

 

 

Nach dem Zerpflücken des alten Bezugs stellte ich dann fest, dass der Entschluss, das Polster wegzuwerfen, durchaus sinnvoll war, denn es war nicht nur kaputt, sondern auch total versifft. Aus der ursprünglich grünlichen Farbe war im Laufe der Zeit ein hässliches braun geworden: nichts, auf dem man schlafen möchte!

Als Spender für das neue Polster musste eine neue Schaumstoffmatratze herhalten. Der Baumwollbezug kam ab und darunter kam ein lustiges Muster zum Vorschein:
02_polstermaserung

 

 

 

Die Reste der Matratze nach dem Zusäbeln mit einem Brotmesser:

 

03_polsterreste

 

 

Um die Kanten etwas zu schonen, generell den Zuschnitt etwas zu schönen und für was auch immer sonst – jedenfalls sagte die Lieblingszeitschrift meines Manns, dass es sinnvoll sei – kam ein Vlies drumherum.

04_sandwich_lage1

 

 

Und schließlich kam dann der schon bekannte Stoff als äußere Lage zum Einsatz. Bei der Lehne wurde auch die Rückseite komplett bezogen. Bei der Sitzbank ist das eher nicht möglich und auch nicht notwendig.

Die Tackerung der Lehne – der Handtacker hatte zu wenig Kraft um die Klammern ganz zu versenken, also musste der Hammer nachhelfen:

18_tackerung

 

 

Die Löcher für die Befestigung habe ich auch markiert, damit wir sie ohne Probleme finden werden:

 

19_nadelstecker

 

 

Bankteil fertig (Lehne auch, aber ohne Bilder!)

 

20_fertig

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