Die Abenteuer der Schleicherbande

– in weiß-blau und andersfarbig

It’s been a hard day(’s night)

24. Mai 2014 von Annette Schleicher | Keine Kommentare

… and we’ve been working like a dog!

Und das im wahrsten Sinne des Wortes! Es wird Zeit, dass Balu zurück auf die Straße kommt!

Gestern bereits war ich einkaufen – großzügigerweise habe ich mich bereit erklärt, den Freitag Nachmittag auf Arbeit der Neuinstallation meines Laptops zu opfern (danke!) und stattdessen den Nachmittag in Baumarkt und Lebensmittel-Geschäft zuzubringen. Die letzten Samstage hatten mir gezeigt, dass es nicht gerade förderlich für das Ergebnis eines Wochenendes ist, wenn man am Samstag Vormittag erst einmal noch einkaufen muss. Bis man das erledigt hat, ist nämlich leicht früher Nachmittag und damit mehr als die Hälfte des Tages bereits verstrichen …

Heute lief das anders! Nach dem Frühstück verschwand Micha mit Felix im Schlepptau erst einmal im Keller – diversen Möbeln den zweiten Anstrich verpassen, denn diese Schränke sollten heute wieder eingebaut werden!

Diverse Kaffeepausen (man soll ja gute Gewohnheiten nicht aufgeben!) nutzten wir um den Bereich, den bisher der Küchenblock inne hatte, zu planen. Gestern Abend hatten wir den alten Kühlschrank und den Gasbrenner ausprobiert – nada, niente, nichts! Der Küchenblock selbst ist auch alles andere als ansehnlich, also wird er komplett ersetzt werden (Fortsetzung folgt. Irgendwann!).

Während Wendelin Mittagsschlaf hielt, räumte der Rest der Familie gemeinsam diversen Kruschd aus dem Bus – Werkzeug, jede Menge Schrauben, diversen Müll, Kabel ohne Ende, … Dann wurde gefegt und gesaugt – und Balu atmete auf. Wann er wohl das letzte Mal so sauber war? Schwer zu sagen, wir schätzen: es ist Jahre her.

Schon gestern hatte mein Mann die Schienen für das obere Bett montiert, jetzt folgen die Klappe und der bewegliche Teil. Anschließend wandern auch die Polster in den Bus und wir bewundern das Ergebnis. Gut sieht’s aus! Offensichtlich hat mich mein Farbgespür nicht komplett im Stich gelassen. Gelb/grau/orange und Holz passen gut zusammen – uns gefällt’s!

Eine Kaffeepause später – mittlerweile ist auch der Kleine wieder wach und spielt mehr oder weniger friedlich mit seinem Bruder im Sandkasten – bauen wir dann auch die beiden hinteren Schränke ein. Der hohe seitliche Schrank ist störrisch: von innen muss man ihn an einer Schraube vorbei an dem Winkel vorbeibringen, an dem man ihn dann später befestigen kann – und der zweite Winkel darf erst angebracht werden, wenn der Schrank schon am eigentlichen Platz steht. Kein Wunder, dass wir hier mehrere Anläufe brauchen (nein, wir haben nicht mitgezählt … wäre vermutlich sehr frustrierend!). Danach der Hängeschrank …

„Der ist doch leicht, den hältst du leicht“ sagt mein Mann. Ja, tragen kann ich ihn leicht, das stimmt. Aber über Minuten nach oben drücken? Ein Kraftakt! Irgendwann hängt aber auch dieses Monster.

Nach und nach sägen Micha und Felix jetzt den Unterbau für die Rückbank zu und streichen ihn – wie alle anderen Möbel auch – in weißgrau.

Dann ist erst einmal Zeit für alte Dinge: die alte Erhöhung für den Kofferraum kommt wieder an ihren Platz (unsere Klappbank ist nach dem Klappen erhöht, durch die Erhöhung im Kofferraum wird die Liegefläche halbwegs eben. Halbwegs, weil die Bank nicht komplett plan aufklappt). Außerdem darf die alte Bodenplatte wieder in den Bus. Darauf kommt später ein neuer Bodenbelag, als Unterkonstruktion taugt die alte Platte aber noch!

Dann erst einmal Kinder in der Wanne einweichen, Abendessen, Kinder ins Bett bringen.

Aber: ganz fertig sind wir noch nicht. Die Rückbank soll fertig werden und so befestigt mein Mann die beiden Bankteile wieder. Außerdem kommt der seitliche Seitenschrank wieder zurück.

Fazit des Tages: viel geschafft! Endlich können wir wieder zu viert fahren! 😀

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15. Mai 2014
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