Die Abenteuer der Schleicherbande

– in weiß-blau und andersfarbig

Entkernen des Busses oder Balus Diät

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Dieses Wochenende habe ich angefangen unseren geliebten Bus zu entkernen und dabei eine Bestandsaufnahme zu machen. Bis auf den Küchenblock und dessen Nachbarschrank ist jetzt alles raus geflogen. Das Armaturenbrett zum größten Teil zerlegt, das Lenkrad ausgebaut, die Sitze und der Teppich weg. Dabei habe ich zum Glück kaum Rost gefunden, dafür ein schier undurchschaubares Kabelgewirr.

Danach haben Felix und ich eine großangelegte Säuberungsaktion im vorderen Abteil von Balu gestartet,20140412_135141_zpsn4adv8gx_inet den Flugrost im Fußbereich des Fahrersitzes mit der Drahtbürste entfernt und zur Behandlung mit Hammerite Lack vorbereitet. Während Felix mit einer wahnsinnigen Leidenschaft geschrubbt und gekehrt hat, habe ich mich der Elektrik gewidmet und angefangen Kabel durchzumessen und zu beschriften.
Radioanschluss ist gefunden, die Boxen- Antennen- und Chinchkabel sind gefunden. Die Zweitbatterie unter dem Fahrersitz abgeklemmt, das Trennrelais entfernt und den riesigen Kabelsalat entwirrt und rausgeworfen. Morgen werde ich noch dem Sicherungskasten  auf den Zahn fühlen und schauen, wo genau die Spannung von der Lichtmaschine ankommt. Außerdem wird die Zweitbatterie morgen mal an ein Ladegerät angeschlossen um zu schauen, ob sie noch funktioniert oder doch schon das Zeitliche gesegnet hat.

Nachdem der vordere Bereich dann soweit erledigt war, habe ich mich der Campingausstattung zugewandt. In mühevoller Kleinarbeit und ewigem Schraubengesuche habe ich es vor dem Abendessen noch geschafft den hinteren Dachschrank, den großen originalen Westfalia-Hochschrank und den daran befestigten Hängeschrank zu demontieren. Danach löste ich noch die dahinter liegenden Seitenverkleidungen und starrte den Bus erst mal verblüfft an. Zwei kleine Reparaturbleche wurden verbaut, der Rest absolut rostfrei. Selbst die Nähte. Wenn das so weiter geht, haben wir ein echtes Schnäppchen gemacht.

Damit werde ich nun nach einem leckeren und aufbauenden Abendessen endlich meinem wohlverdienten Feierabendbier widmen und mich vorerst mal verabschieden. Über die morgige Arbeit werde ich natürlich berichten.

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